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IT-Sicherheit am Arbeitsplatz

Die Sicherheitsproblematik ist leider zu einem der wichtigsten Aspekte moderner Informationstechnologien geworden. Hauptgrund ist die Verwendung sicherheitstechnisch untauglicher Betriebssystemarchitekturen, vor allem an den Bildschirmarbeitsplätzen. Security-Updates stopfen im Wochentakt Sicherheitslücken, die Angreifern erlauben könnten, den Arbeitsplatzrechner unbrauchbar machen können (meist genügt schon das Öffnen eines manipulierten E-Mails). Selbst scheinbar unbedenkliche Dateiformate könnten Schadprogramme einschleusen (Bild- oder pdf-Dateien), ein Klick auf manipulierte Links könnte sensible Informationen versenden oder gar unter Ausnutzung von Sicherheitslücken Schadprogramme starten.

Virenschutz

Geeignete Virenschutzprogramme sollten möglichst auf jedem einzelnen Arbeitsplatz laufen und insbesondere nach folgenden Kriterien geprüft werden:

  • hohe Erkennungsraten (intelligente Heuristik) bei wenigen "Fehlalarmen"
  • geringe Rechnerbelastung trotz hoher Scangeschwindigkeiten
  • Updates und Tauglichkeit für Netzwerke
  • Fähigkeit zur Detektion von Rootkits

Anti-Spyware

Der Schutz vor Spyware ist ebenfalls von größter Bedeutung, da diese Schädlinge Zugangsdaten ausspionieren und weitergeben können. Die Angriffsflächen sind vielfältig und reichen bis zu perfiden Schadprogrammen, die vorgeben vor Spyware zu schützen oder gar Dateien verschlüsseln, um "Lösegeld" zu erpressen. Schutzprogramme funktionieren ähnlich wie Virenschutzsoftware und beobachten zusätzlich Änderungen im Systemverhalten, wenn z.B. versucht wird einen Autostarteintrag für ein Programm am Computer zu setzen.

Firewall

Das Thema "Firewall am Arbeitsplatz" wird in internen Rechnernetzen oft mit Hinweis auf die externe Firewall übergangen. Die Desktop-Firewall ist aber eine wichtige zusätzliche Barriere gegen eventuell noch nicht erkannte Schadprogramme, die sich im Intranet verbreiten oder eine Verbindung ins Internet aufbauen wollen ("nach Hause telefonieren"). Die Firewall am Arbeitsplatz weist auch auf manipulierte Software hin und ist sehr sorgfältig auszuwählen, vor allem wegen der Interaktion mit den Anwendern und besonderer Umgehungsmöglichkeiten durch Schadsoftware.

 
 
 
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